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Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumskapelle in Gneixendorf erstrahlt in neuem Glanz

Nach einer gründlichen Renovierung strahlt die Ortskapelle im Stadtteil Gneixendorf von Krems wieder in neuem Glanz.


Nach einer gründlichen Renovierung strahlt die Ortskapelle zum Heiligsten Herzen Jesu, auch als Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumskapelle von 1908 bekannt, im Stadtteil Gneixendorf von Krems wieder in neuem Glanz. Das historische Gebäude, welches im Besitz der Stadt Krems ist, hat durch die erneuernde Arbeiten eine Renaissance erlebt.

Der Turm und der westliche Gebäudeteil der Kapelle erhielten eine neue Fassade und die beschädigten Jalousiefenster wurden ebenfalls erneuert. Die besonders wertvollen historischen Bleiverglasungen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) restauriert. Lokale Unternehmen führten alle Arbeiten nach dem Vorbild des historischen Bestands durch.

Die Kapelle ist ein beeindruckender neugotischer Bau, der durch einen stark eingezogenen Chor, Spitzbogenfenster, die am Langhaus gekuppelt sind, und einen zweigeschossigen Fassadenturm mit einer übergiebelten Portalvorhalle besticht. Die historischen Fenster wurden aus handgefertigten, mundgeblasenen Echt-Antikgläsern hergestellt. Dieses stolze Kulturerbe wird nach wie vor für Anlässe der Pfarrgemeinde genutzt.

Die Stadt Krems setzt sich vehement für den Erhalt ihres historischen Kulturerbes ein. In diesem Jahr sind weitere denkmalpflegerische Maßnahmen geplant, darunter der Musikpavillon im Stadtpark sowie im Bereich der Minoritenkirche, der Piaristenstiege und der Burgruine Rehberg. Die umsichtige Erhaltung und Pflege dieser Wahrzeichen unterstreicht die tiefe Wertschätzung der Stadt für ihre Geschichte und ihr kulturelles Erbe.

Bürgermeister Dr. Reinhard Resch beim Lokalaugenschein vor der Kapelle Gneixendorf mitKulturamtsleiter Gregor Kremser, DI Johanna Albrecht-Steiner (BDA) Restauratorin Martina Petuely,Sarah Gartner (Kulturverwaltung), und Bereichsleiterin Doris Denk (vorne von links), Kerstin Petrzelka(Firma Petuely), Stephanie Marton (Glasarbeiten), Ursula Durchlaufer und Sabrina Brandacher (2.Reihe von links).

Fotos: © Stadt Krems

Redaktion Stadtradio Krems

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Tobias Winkelhofer

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