Mittelschule Krems setzt kräftiges Signal für Artenschutz

Die Schülerinnen und Schüler der ersten bis dritten Klasse stellten im Werkunterricht 200 Nistkästen her, die in Krems an Privathaushalte und Betriebe verteilt werden. Das Projekt wurde vom Land NÖ und der Voestalpine Krems unterstützt.

„Die zunehmende Bodenversiegelung und Baumrodungen führen dazu, dass unsere Vögel immer weniger natürliche Nistmöglichkeiten finden“, sagt Projektleiter Fabian Haider. Deshalb startete er das Projekt Artenschutz und begeisterte damit auch die Jugendlichen. Mit großer Hingabe machten diese sich ans Werk. So berücksichtigten sie etwa die Anforderungen und Bedürfnisse der jeweiligen Vogelarten. Jeder Nistkasten ist mit einer speziellen Lasergravur gekennzeichnet.

Schulleiterin Sonja Lechner-Paschinger, Steven Stumpfer, Pia Wurmauer und Projektleiter und
Werklehrer Fabian Haider

Die Kästen werden kostenfrei an Privathaushalte im Stadtgebiet mit Garten und in Krems ansässige Betriebe mit Aufstellmöglichkeiten vergeben. Abholtermine sind Montag und Dienstag, 4. und 5. Juli, von 9 bis 12 Uhr in der Mittelschule Krems (Edmund-Hofbauer-Straße 9, Sekretariat im 3. Stock). Die Vogelhauspaten werden gebeten, die Standorte der Nistkästen fotografisch zu dokumentieren. Die gesammelten Fotos und Standortpositionen werden in eine Stadtkarte eingezeichnet und beim Projektabschluss Anfang des neuen Schuljahres präsentiert. In Zusammenarbeit mit dem Alpenverein ist die jährliche Dokumentation der Brüter und in weiterer Folge die Erstellung eines Populationsbildes geplant. Das Projekt wird vom Land NÖ (Natur im Garten) und über eine Kooperation mit der Voestalpine Krems finanziell unterstützt.